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Koproduktion TaO! und Vorstadttheater Graz

Nach Ödön von Horváth

Premiere:20.Mai 2010 | 20:00, Heinrichof
Heinrichstraße 8, 8010 Graz, Austria

Danach auf Tour durch die Steiermark!

Empathie mit einem "Nichtdenkenden", kann man die haben? Hat das Militär noch etwas Faszinierendes, ist man da noch immer wer, wenn man dabei ist? Gibt es noch Werbeauftritte von Verbindungsoffizieren in Schulklassen, und wie sehen die aus? Aus diesen Fragen entwickelt das Vorstadttheater eine Spielform für den Text von Horváths kurz nachseinem Tod 1938 erschienen Roman. Es untersucht Verbindungen von Begriffen wie Stärke, Waffe, Sieger zu Werten wie Selbstbewusstsein, Selbstbestimmtheit und politisches Bewusstsein. Und über all dem schwebt die Frage:Warum ist rechtspopulistische Rhetorik noch immer so einnehmend für viele junge Leute?

Das Vorstadttheater produziert alternatives Theater für ein junges und experimentierfreudiges Publikum. Es nimmt seine oft speziellen Aufführungsorte sehr ernst und agiert mit sparsamen,effektvollen Inszenierungen, sorgfältige inhaltliche Auseinandersetzung inklusive.

Mit:Matthias Ohner
Regie:Ed Hauswirth

Karten: vorstadttheater@gmail.com , 069910602485

Trailer des Vorstadttheater Graz:

 

 



Pressestimmen:
„Unterstützt von einem Ensemble aus Zigarettenschachteln, Ladykrachern, Sprühkerze und einem Handy, das Militärmusk oder Frauenstimmen ausspuckt, breitet Ohner die bedrückende Geschichte des namenlosen Icherzählers aus. Hauswirths Erzählbrüche, die von den 1930ern in die Gegenwart springen, bringt er mit einer Souveränität, die die Frage nach ihrer Notwendigkeit gar nicht erst aufkommen lässt. (...) ein locker inszeniertes Stück zum anbrechenden NS-Wahnsinn (...) ein Zeitporträt von bemerkenstwerter Tiefenschärfe.  (Falter)